Das Vereinsauto ist defekt !!!

Ein Appell an die Herzen der Menschen!

 

Es ist noch nicht so lange her, da sind wir als kleine Familie mit unseren sieben Rindern nach Bayern gezogen, um uns dort auf einem Bauernhof niederzulassen. Man muss wissen, dass wir kein wirtschaftlicher Rinderbetrieb sind, der tonnenweise Milch oder Fleisch produziert, sondern ein Kuhschutzhof mit angeschlossener Backstube und Workshops in verschiedenen Bereichen.


Die Backstube und die Workshops sollen helfen, ein geregeltes Einkommen zu erwirtschaften und so die Finanzierung der außergewöhnlichen Rinderhaltung abzusichern.


Dann kam es zu einigen unlösbaren Differenzen zwischen uns und dem Verpächter des Bauernhofes, und er hat uns gekündigt. Dies soll keine Anklage oder Ähnliches sein, sondern einfach nur klare Fakten darlegen (zum besseren Verständnis der Situation).


Weil wir einen anderen Stil entwickelt haben, mit den Tieren umzugehen, als der durchschnittliche EU-Bauer, der fürs Schlachten und Milchabliefern Subventionen aus dem großen Topf der EU erhält, wurde uns der Pachtvertrag gekündigt.

So standen wir vor der Situation, innerhalb von sechs Monaten eine neue, dauerhafte Bleibe für die Tiere und uns zu finden.

 

Es begann eine anstrengende Zeit für mich meine Frau und unser Kind. Wir mussten neben meinem 30-Stunden-Job als Auslieferer in einer Bäckerei noch Bauernhöfe kontaktieren, Anzeigen aufgeben, Objekte besichtigen und Entscheidungen treffen.

 Letztendlich haben wir uns für ein Grundstück in Eineborn (Thüringen) entschieden, weil dort beste Voraussetzungen bestehen das Kuhschutzprojekt auf größerem Terrain und mit angeschlossener Backstube sowie kleiner Wohnung weiterzuführen. Arbeiten und Wohnen sind in nur 5 Minuten Fußweg voneinander entfernt, sodass ein umweltfreundliches und effizientes Schaffen möglich ist. Keine weiten Fahrwege zur Arbeit. Eine kleine Wohnung von 37 qm für einen günstigen Mietpreis.

 

Und vor allem viel mehr Fläche für die Rinder. Wenn die Saat gut gedeiht, können wir sogar eigenes Futter produzieren.

 

Der sehr spontane Umzug hat unserer Familie viel Stress und harte Arbeit beschert und all unsere finanziellen Reserven und Ersparnisse aufgezehrt. Da wir wie gesagt keinerlei Subventionen von der EU erhalten, weil wir keine Milch- und Fleischproduktion betreiben, sind wir auf mein Einkommen und die Verkaufserträge der Gebäckbackstube und der Messestände angewiesen.


Also standen wir am 1. Dezember 2011 auf dem neuen Land und mussten komplett bei null anfangen – trotzdem waren wir froh, dass  wir endlich die untragbare Situation mit dem Verpächter gelöst hatten. Nur das Schicksal weiß, wie viel jeder (er-)tragen kann: Jetzt stehen wir vor neuen, schwierigen Aufgaben, die wir allein kaum lösen können.


Seit ca. zwei Monaten ist das Auto, das wir unbedingt zur Versorgung der Tiere brauchen, defekt. Es fing mit einer Kleinigkeit an und endete gestern mit dem Totalausfall des Fahrzeugs: Zylinderkopf gerissen. Ich stand für eine Stunde auf der Autobahn fest und musste dann in Schrittgeschwindigkeit die letzten 10 km nach Hause fahren.

Die extrem kalten Tage haben dem Fahrzeug den Rest gegeben.  

 

Da der Umzug mitten im Winter stattgefunden hat und wir nicht ausreichend Zeit hatten, alles vollkommen wintertauglich vorzubereiten, sind wir,  um die tägliche Versorgung mit Frischwasser für die Tiere zu gewährleisten,  dringend auf ein Auto angewiesen. Das Wasser fahren wir von der ca. 2 km entfernten Backstube mit einem 1000-Liter-Tank zur Tränke, wo es dann umgefüllt wird. Das ist zurzeit bei den konstanten –10 bis –20 °C eine sehr anstrengende Tortur. Das Wasser gefriert innerhalb von Minuten und muss regelmäßig vom Eis befreit werden. Der Eisfreihalter, den wir installiert haben, funktioniert nur bei Temperaturen zwischen –5 und max. –10 °C, doch nun hat er keine Chance mehr.


Um täglich frisches Wasser für die Tiere zu garantieren, brauchen wir dringend ein Auto. Es gibt m. E. nur zwei Lösungen für das Problem.

  1. Kauf eines anderen Fahrzeugs was ca. 3000 € kosten würde, da es keine alte Klapperkiste sein soll, die nach einem Monat bereits Schrott ist.
  2. Einbau eines Austauschmotors in das Fahrzeug, das wir jetzt haben. Die Kosten für den Einbau und alles Drum und Dran betragen zwischen 1000 und 1500 €.



Hier mein Appell für die Tiere:


Obwohl ich ein Mensch bin, der ungern andere anbettelt oder um Almosen fragt, bin ich nun in einer Situation, aus der ich allein nicht mehr rauskomme. Ich habe einen Privatkredit von 15.000 € aufgenommen, um den Tieren ein gutes sicheres Zuhause zu bieten und habe davon 8000 € für den Aufbau und Umzug ausschließlich für die Tiere verwendet. Der Rest wurde zur Renovierung und Einrichtung meiner Backstube und für die Einrichtung der Wohnung bzw. Mietvorzahlung für ein Jahr aufgebraucht. Wir brauchen dringend innerhalb dieser Woche ein anderes Auto oder zumindest muss das kaputte in die Werkstatt, was jedoch auch ca. eine Woche Reparaturzeit in Anspruch nehmen wird.


Es ist eine Extreme Situation, die eine schnelle Lösung braucht. Bitte helft uns und tragt dazu bei, den Tieren von Happy Kuh e. V. eine sichere Zukunft geben.


Spenden können entweder direkt mit Paypal von unserer Webseite: www.happykuh.de  gezahlt werden oder auf unser

 

Kuhschutz-Konto unter
VR Bank Fürstenfeldbruck eG.  BLZ: 70163370   Konto: 506249  Zweck: Auto
 

 

  

Danke an alle Menschen, die uns in dieser schweren Situation beistehen.
 

 

Sebastian Becher

Unser Sohn Sridhar Jose ist am 01.11.2010 geboren

Aktuelles und Wissenswertes von der Happy Kuh Farm

Raghu

 

Hier möchten wir Euch gerne über Aktuelle Themen und Geschehnisse informieren. Es wird eine Rubrik Leser schreiben Ihrer Meinung geben.

Und Interessantes aus aller Welt zum Thema Kuh und Kuhschutz, das uns alle angeht.